Home
Einführung
Begabung
Psychologie
Strategie
Suchfelder
Tests
Infos
Design
Impressum

Begabungen finden und fördern


Tests


Unter einem Test versteht man im allgemeinen eine Anforderung in Form einer Aufgabenfolge,
mit der man in relativ kurzer Zeit eine bestimmte Leistungsbefähigung bei den Testpersonen
feststellen will. Das Ergebnis wird gewöhnlich durch eine Punktzahl (Quantität) ausgedrückt,
der auf einer Skala eine Qualität (hoch, durchschnittlich oder minderbefähigt – oder auch
differenzierter) zugeordnet wird.

Probleme:
- Es handelt sich um eine Momentaufnahme, die die äußeren Bedingungen und
die allgemeine Befindlichkeit des Probanden kaum berücksichtigt.
- Die Zuordnung von Quantitäten zu Qualitäten ist immer problematisch.
- Das Testergebnis hat häufig eine auf den Probanden bezogene Entscheidung
zur Folge, was diesem oft bewusst ist (oder im Testverlauf wird).

Aus der Fülle der Probleme ergibt sich aus meiner Sicht, dass einzelne Tests zu einer
Entscheidungsfindung immer nur in einem geringen Maße beitragen sollten.

Beispiele:
- IQ-Tests, geben Hinweise auf Denkbeweglichkeit, - Beispiele zu IQ-Tests - Schülerwettbewerbe, lassen vertieftes Interesse auf speziellen Gebieten erkennen,
- Wissenstests, beziehen sich häufig nur auf Reproduktion,
- Eignungstests, dienen der Entscheidungsfindung.

Material findet man reichlich im Internet oder im Buchhandel ("IQ-Trainer" u.ä.). Auch die PISA-Tests sind Beispiele.
Als Lehrer oder Eltern sollte man Tests zusammenstellen, die an der speziellen Klientel orientiert sind und sehr
wahrscheinlich Zuspruch von dieser erfahren werden, d.h. es soll Spaß machen!

Vorschläge:
- Tests zur Begabungsfindung einsetzen, aber nie zum einzigen Kriterium machen!
- In schulischen Leistungskontrollen nicht nur den bearbeiteten Stoff abfragen,
sondern auch das Niveau der Denkfähigkeit testen!