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Begabungen finden und fördern


Begabungen finden!

Beobachtungsstrategien

In Abhängigkeit vom Beobachtungsfenster kann man zwei Vorgehensweisen unterscheiden:
- kurzfristige und
- langfristige.

Kurzfristig wird z.B. in Beratungsstellen von Diplom-Psycholog/inn/en unter Einsatz von Tests
über den Grad einer Begabung entschieden.(Angebote s. unter Begabungsdiagnose im Internet.)

Ich vertrete hier langfristig angelegte, regelmäßige, möglichst in der frühen Kindheit beginnende
Beobachtungen als Entscheidungshilfen.

Dem Begabungsmodell folgend, sind die Ausprägung der 4 Komponenten (Beweglichkeit und Bewusstheit
des Denkens, Interesse und Beharrlichkeit) zu registrieren (qualitativ).

An diesen Beobachtungen sollten möglichst viele der an der Erziehung und Bildung des Kindes/ Jugendlichen
interessierten und sich dafür engagierenden Personen beteiligt sein und sich über den Stand und die
Ergebnisse austauschen. Nach einem Jahr kann/sollte man eine Vermutung äußern, die weiterhin kritisch geprüft wird.

Alle Situationen, in denen vor allem anspruchsvolle Denkanforderungen zu bewältigen sind, sind
für Beobachtungen geeignet. „Anspruchsvoll“ ist altersgemäß zu interpretieren! Solche Anforderungen
werden häufig als „Denkaufgaben“ bezeichnet, gemeint sind damit Aufgaben, die man nicht ausschließlich mit
Routinen und Algorithmen lösen kann – zu deren Lösung eben ein „zusätzlich intelligentes Eingreifen“ nötig ist.
( Beispiele >Suchfelder ) Gelegenheiten für derartige Beobachtungen sind nicht nur bewusst und zielstrebig
zum Lernen gestaltete Situationen, schon jedes „nachfragend“ geführte Gespräch über Gelesenes,
Gedachtes, Erlebtes ... kann Hinweise oder Orientierung für die Begabungssuche geben.